RAGA on Tour 2026

Die RAGA und das Münsterland

Bürgeler Ranzengarde unterwegs
Seit vielen Jahrzehnten ist die RAGA getreu dem Motto „Fastnacht und mehr“ in Europa unterwegs und hat schon fast jeden Winkel Deutschlands besucht. Dieses Mal ging es in das schöne Münsterland. 5 Tage sollten genug sein, die Münster-länder vom Charme der RAGA zu überzeugen.
Start der Reise war am 17.9.26, das Ziel Gronau, dem Geburtsort von Udo Lindenberg.
Nach ca. 2 Stunden die erste Rast mit dem traditionellen Sektfrühstück mit Weck und Flaaschwoorst, gespendet von Familie Schmidt. Lecker und ein Dankeschön.
Dann ging es zur Schlossbesichtigung nach Dorsten- Lemberg. Die Besitzer des Schlosses empfingen uns persönlich und wir konnten eine fachkundige Führung genießen. Schloss Lembeck gehört zu den bedeutendsten Wasserschlössern der Region.
Im Anschluss ging es dann weiter in unser Hotel Ammertmann in Gronau. Zimmer beziehen, auspacken, gemeinsames Abendessen und erschöpft ins Bett.
Am nächsten Tag Besuch des Pferdegestüts Brock in Havixbeck. Über 100 Isländer-Pferde stehen hier auf der Weide und eine erfahrene Pferdeflüsterin konnte uns viel über die Pferdepflege, Aufzucht und Haltung näherbringen. Auch Pensionspferde haben hier noch ein schönes Leben.
Weiter geht’s nach Münster, der Fahrradstadt Deutschlands. Damit wir auch alles mitkriegen, steigen wir um von unserem Emmel- Reisebus in einen Doppeldecker-bus, der auch dahinfahren darf, wo andere nicht hinkommen. Ein Guide erklärt uns alles Wissenswerte über die Stadt Münster mit Historischem Rathaus, Universität, Fahrradwege, St. Paulus Dom. Danach erkunden wir die Stadt noch auf eigene Faust. Müde vom Gucken und Laufen geht’s zurück ins Hotel, ausruhen, Duschen und Abendessen. Danach ab ins Bett, um frisch in den nächsten zu starten.
Der beginnt nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Abstecher nach Holland.
Nur wenige Kilometer entfernt von Gronau sind wir auch schon in der Stadt Enschede. Besonders der Fisch- und Käsemarkt hat es uns hier angetan. Mit seiner Vielfalt an frischem Fisch ist er unschlagbar und auch das Angebot von ver-schiedenen Käsesorten lässt nichts zu wünschen übrig. Da versteht sich ein Mittagessen mit frischem Kibbeling und frittierten Garnelen als selbstverständlich.
Beim Einstieg in den Bus riecht es in den Rucksäcken schon nach frischem Käse.
Weiter geht es nach Zwolle, wo eine 90-minütige Bootsfahrt auf den Grachten wartet. Da der holländische Bootskapitän des deutschen nicht so mächtig ist, erklärt uns Hollandreiseführer und -Experte Frank, was wir an den Ufern so alles erblicken. Super, hat er ganz toll gemacht. Da freuen wir uns schon aufs nächste Jahr. Anschließend noch ein freier Nachmittag zur Erkundung der Stadt, auch hier mit Marktbesuch, weil ja Samstag ist. Um 17.00 Uhr Heimfahrt nach Gronau ins Hotel Ammertmann mit dem üblichen Ritual.
Bezüglich des Hotels muss unbedingt angemerkt werden: alles topp sauber, Frühstück einwandfrei und abwechslungsreich. Das 3-Gänge Abendmenü täglich echt spitze. Chapeau. Hat unser Fred echt gut für uns ausgesucht.
Am Sonntag sind wir dann mit dem Bus unterwegs durch das schöne Münsterland, zur Burg Bentheim, mit seinen mächtigen Türmen und ins schöne Städtchen Steinfurt mit seinem Wasserschloss in Burgsteinfurt. Leider war das Schloss nicht geöffnet, aber wir konnten die Zeit gut nutzen. Busfahrer Alex packte die Tische aus und dann gab es als kleines Mittagessen die restliche Fleischwurst, allerdings mit frischen Brötchen. Und Sekt war auch noch ausreichend da. Zusammenpacken und weiter geht`s.
Coesfeld und Billerbeck wollten von uns erobert werden. In Billerbeck gab es noch ein schönes Stadtfest, dem wir einen Besuch abstatteten. Bei Sonnenschein und ordentlichem Wind verging der Tag wie im Fluge. Dann ab ins Hotel, denn es gab ein etwas anderes Abendessen als sonst.
Der Grund, unser „Berjeler Abend“. Moderiert von Wolfgang, der die Gelegenheit nutzte, sich im Namen des Vorstands bei den Reiseleitern Fred und Frank mit Käse und Marmelade zu bedanken und bei Karlo für seine unermüdliche Getränke-ausgabe im Bus. Danke auch an dieser Stelle nochmal.
So, jetzt aber los, die Akteure hatten schon die Kehle geölt und Magda machte den Anfang mit einer Wissensfrage, welches Körperteil nun das Wichtigste wäre. Die Quintessenz, das Argoch (die Erklärung würde hier den Rahmen sprengen). Dann kam Fred, der von einer Familie erzählte, die aufgrund kleiner körperlicher Gebrechen nicht in der Lage war, eine Nachtkerze auszupusten. Das Kleinste der Familie hatte es am Ende doch geschafft.
Zwischendrin immer der Moderator mit ein paar Geschichten aus dem Leben, die zur Erheiterung beitrugen.
Mit ihrem August knüpfte Hannelore an den Erfolg des letzten Jahres an und brachte den ganzen Saal wieder zum Mitsingen. Schön. Als Zusage wurde natürlich der Hit aus 2025 gefordert und gerne gebracht. Die "Bambelschnut" brachte auch die letzten zum Schunkeln und Mitsingen. Der Saal kochte und vielmals war ein Gut Stuß Ahoi zu hören.
Dann noch Stefan mit einem Vortrag als Bürgermeister vom Dalles., der auch mit Beifall bedacht wurde.
Vielen Dank allen Akteuren. Das war`s, dachten wir alle.
Doch Wolfgang hatte noch ein kleines Ass im Ärmel, mit dem niemand gerechnet hatte. Unser Busfahrer Alex packte seine Steyrische Harmonika aus und spielte zum Ausklang ein Liedchen nach dem anderen und unser Fred brillierte mit Besen und Löffel. Alles schunkelte und klatschte und selbst das Tanzbein wurde geschwungen. Toll, toll, toll.
Aber alles hat ein Ende und so wurde kurz nach 23.00 Uhr zum Zapfenstreich geblasen, denn am nächsten Tag war die Rückreise leider schon angedacht.
Duschen, Frühstück, Packen, Einladen in den Bus. Die letzten vergessenen Hotelschlüssel noch abgeben und pünktlich um 10.00 Abfahrt Richtung Offenbach.
Während der Rückfahrt keine besonderen Vorkommnisse. Es wurde schon mal abgestimmt, wo die nächste Reise hingehen soll, damit die Reiseleitung sich für das nächste Jahr vorbereiten kann.
Nach fairer demokratischer Abstimmung in geheimer Wahl wurde Prag und Umgebung als Ziel 2027 ausgerufen. Das wird bestimmt auch wieder lustig!
Besonderer Dank geht an unsere Reiseleitung und Organisation mit Fred und Frank, an unseren Karlo, der immer das richtige Getränk zur Hand hatte und an unseren Busfahrer Alex, der nicht nur mit sicherer Hand uns gut wieder nach Hause brachte, sondern sich auch als großer Musiker zeigte.
Danke auch an alle Akteure, die zum Berjeler Abend beigetragen haben und an alle Mitreisenden, die es genießen durften.
Ich wünsche uns allen eine gute Zeit und freue mich aufs nächste Jahr in Prag mit euch.
Mit einem 3-fach Berjel Gut Stuß ahoi
Wolfgang Zühlke

























